Erfolgreiche Juniorenabteilung

TSV St.Otmar Handball Camp 2010

Die Juniorenabteilung des TSV St.Otmar Handball ist eine der erfolgreichsten und bedeutendsten in der Schweiz.

 

Zehn Mannschaften und gegen 150 Jugendliche bilden eine starke Basis. Nicht selten schafft ein «eigner Junior» den Sprung ins Fanionenteam. 

 

Gemeinsam für den Handball

Die Spitzenvereine in der Schweiz sind sich schon seit längerer Zeit bewusst, dass eine gezielte Nachwuchsarbeit nur schon aus wirtschaftlichen Gründen der Grundstein für längerfristige Erfolge mit der ersten Mannschaft ist. Deshalb wird in den Bereich Nachwuchs auch entsprechend investiert. Doch nicht erst in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es für einen Spitzenverein schwierig ist, mit eigenen Spielern die jeweiligen Inter-Teams so zu bestücken, dass diese auch an vorderster Front mitmischen können. So entwickelte sich dann auch der Trend zu den Spielgemeinschaften. Der TSV St. Otmar spielte in der laufenden Saison nur gerade bei den ältesten Junioren, der U21 Elite, in einer Spielgemeinschaft, nämlich zusammen mit Fortitudo Gossau. Für den Erfolg einer Spielgemeinschaft ist immer auch die gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen dringend nötig. Doch auch wenn die Otmärler in den übrigen Kategorien nicht in Spielgemeinschaften antreten, sind sie auf die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen in der Region angewiesen. Vor allem aus Vereinen, die nicht über die Stärke verfügen, eigene Inter-Teams zu rekrutieren, kommen nämlich regelmässig die besten Junioren zum St. Galler NLA-Verein, um dort ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert zu werden und den Traum von einer Handballkarriere vielleicht wahr werden zu lassen. Für die „gebenden“ Vereine ist dies keine einfache Situation. Immer wieder verlieren sie so Spielerpersönlichkeiten, die die eigene Mannschaft hätten weiter bringen können. Dabei sind sich die Beteiligten durchaus bewusst und akzeptieren diese Tatsache auch, dass es für den jeweiligen Junior mit Bestimmtheit von Vorteil ist, sich in einem stärkeren Umfeld behaupten und beweisen zu müssen. Für die Vereine, die so immer wieder ihre besten Nachwuchsspieler verlieren, kann die Rechnung aber durchaus auch aufgehen. Dann nämlich, wenn Junioren, die den Sprung in die erste Mannschaft des TSV St. Otmar nicht schaffen, ihre Handballkarriere bei einem niederklassigeren Verein weiterführen. Sie wechseln dann nämlich als sehr gut ausgebildete junge Spieler und können in der Mannschaft des neuen Vereins durchaus Akzente setzen. Profitieren können die regionalen Vereine aber auch dann, wenn ein Routinier kürzer treten möchte und deshalb den TSV St. Otmar verlässt. Solche Spieler können dann in den neuen Vereinen Führungsrollen und Verantwortung übernehmen. Treffen diese Situationen ein, kann dann auch mit gutem Gewissen von „Geben und Nehmen“ gesprochen werden.

Der TSV St. Otmar möchte sich an dieser Stelle für einmal bei allen Vereinen ganz herzlich bedanken, die in den letzten Jahren immer wieder Junioren nach St. Gallen haben ziehen lassen. Die Nachwuchsverantwortlichen setzen alles daran, das in sie gesetzte Vertrauen auch wirklich zu rechtfertigen. Otmar hofft auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Vereinen, so dass beide Seiten optimal voneinander profitieren können.

In der laufenden Saison sah die Situation bei den Inter-Teams wie folgt aus: Bei den U15-Inter spielten zwei ehemalige „Bröggler“, zwei Arboner, je ein Spieler spielte ursprünglich in Amriswil und in Kreuzlingen und einer wechselte stadtintern von Fides zu Otmar.

Bei der U17-Elite standen drei ehemalige Arboner, ein Wiler, ein Teufener und ein Fidesler im Team.

Bei der U19-Elite stehen zwei ursprüngliche Wittenbacher, zwei Fidesler, ein Bischofszeller und ein Rheintaler in den Reihen der Otmärler.

Bei der U21-Elite spielte ein Spieler früher bei der BSG Vorderland, einer kam von Fides, einer von Bruggen, einer von Gossau und einer von Romanshorn.